Sicherheit auf Reisen

Auf Reisen gibt es eine Menge zu entdecken und da denkt niemand gern an Sicherheit und andere ernste Themen. Genau das führt unter anderem dazu, dass immer mehr Menschen im Urlaub Opfer von Kriminellen oder Cyberkriminellen werden.

Wer allzu sorglos mit seinem Hab und Gut, aber auch mit digitalen Fußspuren umgeht, bringt sich in Gefahr. Mit der richtigen Vorbeugung lassen sich viele Sicherheitsgefahren zumindest minimieren. Welche fünf Fehler du meiden solltest, erfährst du jetzt.

1. Digitale Geräte nicht schützen

Der erste große Fehler ist die Verwendung von digitalen Geräten wie dem Smartphone genauso wie zu Hause. Wenn du reist, musst du für deine Sicherheit sorgen. Schon vor Reiseantritt macht es Sinn, wichtige Daten vom Gerät zu entfernen und extern auf einem Stick zu speichern. Falls es dann zu einem Diebstahl kommt, sind Fotos, Zugänge und andere sensible Daten nicht auf dem Gerät.

Zum Schutz gehört außerdem, Passwörter und persönliche Daten entweder zu entfernen oder sie nur verschlüsselt zu speichern. Für Passwörter gibt es einen Passwort Manager mit biometrischer Entsperrung oder Masterpasswort, für persönliche Daten gibt es verschlüsselte Ordner, wenn sie wirklich erforderlich sind. Stell, bevor du abreist, biometrische Daten als Entsperrung für dein Handy ein. Dein Gesicht ist schwieriger zu knacken als eine vierstellige PIN, die mittels Bruteforce in Sekunden kompromittierbar ist.

2. In unverschlüsselten WLAN-Netzwerken surfen

Kostenloses WLAN ist praktisch und gefährlich. Wenn du dich einfach so einloggst, haben Hacker leichtes Spiel und können deine Daten abgreifen. Für sicheres Surfen entscheide dich für ein VPN (Virtual Private Network). Diese Netzwerke verschlüsseln all deine Datenübertragungen und verhindern, dass sie von Dritten gelesen werden können. Entscheide dich vor deinem Urlaub für ein gutes VPN und vergleiche verschiedene Anbieter miteinander. Bist du geschützt, kannst du bei längeren Umsteigezeiten ohne Angst das angebotene WLAN nutzen.

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3. Geräte achtlos im Hotelzimmer herumliegen lassen

Viele Urlauber betrachten Hotelzimmer oder Ferienwohnungen als eine Art zweites Zuhause, doch sicherheitstechnisch ist das fatal. Hotelangestellte oder auch Fremde können sich Zugang zum Zimmer verschaffen und ungeschützte Geräte entwickeln.

Laptops oder Tablets sind ein beliebtes Ziel von Dieben. Selbst wenn das Gerät nicht gestohlen wird, kann es ungeschützt im Zimmer von Unbefugten genutzt werden. Datendiebstahl bemerkst du als Opfer meist gar nicht so schnell.

4. Unvorsichtiger Umgang mit Bargeld und Wertgegenständen

Geh im Urlaub nicht zu nachlässig mit deinen Wertsachen und deinem Bargeld um. Oft nehmen Touris ihr Geld lieber mit oder verstauen alles in einem Brustbeutel. Das macht es Dieben einfach, bei einem Taschendiebstahl oder Überfall die gesamte Reisekasse zu kassieren. Es ist immer besser, Bargeld aufzuteilen und immer nur kleine Mengen am Körper zu tragen.

Teure Uhren und Schmuck bleiben am besten gleich zu Hause. Sie ziehen Aufmerksamkeit auf dich und erhöhen die Gefahr, überfallen oder ausgeraubt zu werden.

5. Vertrauen in Hotelsafes und Hotelzimmer

Wer Wertsachen mitnimmt, packt sie gern in den Hotelsafe. Leider sind die Mini-Schließfächer nicht so sicher wie gedacht. Die meisten Safes lassen sich mit einem Universalcode öffnen oder mit den richtigen Werkzeugen aufbrechen. Professionelle Diebe wissen genau, wie sie zuschnappen können und warten die Gunst der Stunde ab. Die bessere Option zur Aufbewahrung von hochwertigen Gegenständen ist die Hotelrezeption. Hier gibt es fast immer einen fest installierten Safe, der ständig überwacht wird.

Redaktion
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